16.09.2009

Magendrehung bei Hunden

Auch wenn die Magendrehung vielleicht nicht so bekannt ist wie andere Krankheiten, zählt sie dennoch zu den gefährlichsten Erkrankungen des Hundes. Wenn der Hund nicht kurz nach dem Auftreten der Magendrehung operiert wird, ist sogar vom Versterben des Tieres auszugehen, und selbst bei einer rechtzeitig erfolgten Operation versterben noch über 40 Prozent der Hunde aufgrund der Magendrehung.
Besonders häufig von der Magendrehung betroffen sind die großen Hunderassen. Hier wird davon ausgegangen, dass sich der Magen darum drehen kann, weil er relativ „locker“ im Körper „befestigt“ ist. Hat sich der Magen gedreht, werden zumeist Blutgefäße abgeklemmt, sodass ein Kreislaufzusammenbruch die Folge sein kann. Ferner kommt es nicht selten vor, dass ein Teil der Magenwand irreparabel geschädigt wird und abstirbt.

Risikofaktoren einer Magendrehung

Da die Magendrehung üblicherweise innerhalb von wenigen Stunden nach der Nahrungsaufnahme erfolgt, sollte zum Beispiel eine Fütterung am späten Abend auf jeden Fall vermieden werden, damit die Magendrehung nicht vom Besitzer unbemerkt bleibt. Zudem sollte man als Hundebesitzer vermeiden, dass der Hund schnell frisst und schlingt, da dann sehr viel Luft mit aufgenommen wird. Desweiteren sollte man dafür sorgen, dass der Hund nur die Nahrung aufnimmt, die man auch selber verabreicht hat, also keine Essensreste offen liegen lassen etc..

Was kann man vorbeugend unternehmen?

Um die Gefahr einer Magendrehung zu reduzieren, sollte man vor allem darauf achten, dass der Hund sich 1-2 Stunden nach dem Fressen oder dem trinken von größeren Mengen ausruht.
Benötigt der Hund aufgrund von Aktivitäten oder Hitze Wasser, dann ist eine Gabe von vielen kleinen Menge deutlich besser und magenschonender, als viel Wasser auf einmal. Daher ist eine regelmäßige Bereitstellung von Wasser sehr wichtig, um zu große Aufnahmemengen zu vermeiden.
Quelle: Hundefutter Ratgeber

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